jagdverhalten - antijagdtraining

...gerade, weil Du Deinem Hund möglichst viel Freilauf und Vertrauen geben möchtest und auch einmal entspannt die Natur mit Deinem Hund genießen willst, denke ich, ist es von Wert, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Es erleichtert Dir und Deinem Hund den Spaziergang ungemein. Es reicht leider nicht aus, mit Deinem Hund nur an der Rückrufbarkeit zu arbeiten, denn es sind noch ein paar andere Punkte wichtig, die Du im Alltag und im Zusammenleben mit Deinem Hund beachten solltest.


konsequenz

... im Alltag und auch Regeln sind sehr wichtig, damit Dein Hund sich an Dir orientiert und Du ihm sagst, wann er jagen darf, denn den Jagdtrieb kannst Du in kontrollierte Bahnen lenken, jedoch NICHT unterdrücken.

impuls-kontrolle

... ist sehr wichtig, damit Dein Hund lernt, Reize auszuhalten und nicht hinter dem Reh oder dem davonlaufenden Hasen hinterher jagd.

rückruf / stopp

... sind mit die wichtigsten Signale, die Dein Hund können sollte, damit Du deinen Hund aus gefährlichen Situationen zurückrufen oder auch stoppen kannst.


alternativ- verhalten

... mit Deinem Hund trainieren, damit Ihr gemeinsam Jagen gehen könnten. Mit artgerechter Beschäftigung wie zum Beispiel Spuren verfolgen, Mantrailing, Apportieren, Futtersuchspiele und vieles mehr gibst du deinem Hund eine Alternativbeschäftigung.

auslastung / training

... durch Kopfarbeit oder auch körperliche Auslastung wie Joggen, Radfahren oder Nasenarbeit lastest Du Deinen Hund aus und stärkst die Beziehung zu Deinem Hund.

erkennen / verhindern

... durch eine Schleppleine oder auch frühzeitiges Erkennen, dass Dein Hund jagen geht, kannst Du die Ausführung verhindern, indem Du deinen Hund rechtzeitig abrufst, weil Du gelernt hast, seine Körpersprache zu lesen.